Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst (SEG San) Rhein-Lahn-Kreis stellt Leistungsfähigkeit unter Beweis
Kürzlich fand eine Überprüfung der Leistungsfähigkeit
der Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst (SEG San) für den Betrieb eines
Behandlungsplatzes 15 (BHP 15) statt. BHP 15 bedeutet, dass 15 Patienten in einer
Stunde gesichtet und behandelt werden können.
Die Ausstattung ist für zwei Durchläufe geplant. Nach der Katastrophenschutzlandesverordnung
muss der Rhein-Lahn-Kreis zwei solcher Module vorhalten. In Summe heißt das,
dass insgesamt 60 Betroffene mit den eigenen Ressourcen gesichtet und behandelt werden
können.
Die SEG San wird im Rhein-Lahn-Kreis vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und den Maltesern
im Auftrag des Landkreises betrieben. Zu den Fahrzeugen gehören die Gerätewagen
Sanitätsdienst des Landkreises, des Bundes und des DRK Ortsvereins Lahnstein.
Der Aufbau wurde wegen der Witterung kurzfristig in die SEG Fahrzeughalle in Singhofen
verlegt. Auf einen Aufbau der dazugehörigen Sichtungs- und Behandlungszelte wurde bewusst
verzichtet. Nach dem Aufbau wurden die einzelnen Durchläufe der Stationen besprochen,
sodass der Wissensstand aller Beteiligten angeglichen werden konnte.
Neben den SEG Helfern waren die Organisatorischen Leiter und Leitenden Notärzte des
Landkreises vertreten.
Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Guido Erler dankte zusammen mit seinem Stellvertreter Lars Ritscher den engagierten Helfern für den schnellen
und guten Aufbau der Behandlungsplätze. Neben der fachlichen Vertiefung konnte
auch die organisationsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden. Nur gemeinsam
sind die heutigen und zukünftigen Herausforderungen im Brand- und Katastrophenschutz
zu meistern.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich gerne an die Hilfsorganisationen, die
Feuerwehren oder den Kreis wenden. Helfende Hände werden auch zukünftig für die vielfältigen
Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz für den Dienst am Menschen gesucht.
Foto: Paul Elbert
