Rheinland-Pfalz begrüßt hochrangigen Austausch im Katastrophenschutz – Vertreter aus mehreren Bundesländern zu Gast in Koblenz
Koblenz. Rheinland-Pfalz hat zum 3. Workshop „Erfahrungsaustausch der Länder im Katastrophenschutz“ nach Koblenz eingeladen.
Im Zentrum der Veranstaltung stand ein intensiver fachlicher Austausch auf Augenhöhe. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen, Herausforderungen zu reflektieren und Perspektiven für eine engere Abstimmung zwischen den Ländern zu entwickeln.
Aktuelle Themen im Bevölkerungsschutz sind beispielsweise die zentrale Beschaffung von Ausrüstungen, die digitale Vernetzung oder die Durchführung von großen Übungen.
Rheinland-Pfalz hat seine Strukturen im Katastrophenschutz in den letzten Jahren grundlegend neu ausgerichtet. Mit den veränderten rechtlichen Grundlagen, der Einrichtung des neuen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) sowie dem rund um die Uhr besetzten Lagezentrum Bevölkerungsschutz wurden bereits zentrale Meilensteine umgesetzt, die als Grundlage für den jetzigen Austausch dienten.
„Der Austausch mit anderen Ländern ist für uns von großer Bedeutung. Bevölkerungsschutz endet nicht an der Landesgrenze. Nur durch gemeinsame Diskussionen und abgestimmte Vorgehensweisen können wir die Sicherheit der Bevölkerung nachhaltig stärken. Rheinland-Pfalz hat mit dem neuen Landesamt und dem 24/7-Lagezentrum Bevölkerungsschutz wichtige Schritte gemacht – nun geht es darum, diese Erfahrungen zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln“, sagt René Schubert, Präsident des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz.
