Über das Portal

Hintergrund und Zielsetzung des BKS-Portal.rlp

Bereits in den 1990er Jahren hat das Land Rheinland-Pfalz ein Konzept für ein einheitliches Einsatz- und Verwaltungsunterstützungssystems (EVUS) für den Brand- und Katastrophenschutz erarbeitet  und implementiert.

Im Laufe der Jahre erforderte es der technologische Fortschritt eine Modernisierung des EVUS durchzuführen. Das Ministerium des Innern und für Sport (MdI) Rheinland-Pfalz  zusammen mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) beschlossen die bisherigen als Insellösungen ausgeprägten Fachanwendungen durch ein zentral zugängliches Portal abzulösen,  um eine möglichst flächendeckende, nachhaltige kommunale Nutzung der Software auf Dauer sicher zu stellen.

Mit dem BKS-Portal-rlp, dass durch Frau Innenstaatssekretärin Heike Raab auf der CeBIT 2013 für den Pilotbetrieb freigeschaltet wurde, stellt das Land Rheinland-Pfalz allen Aufgabenträgern im Brand und Katastrophenschutz sowie dem Rettungsdienst eine zentrale Wissens-und Informationsplattform zur Verfügung.

Das BKS-Portal-rlp bietet in übersichtlich gegliederten Fachportalen einen Überblick über aktuelle Informationen zu den Leitthemen Brand– und Katastrophenschutz, Ausbildung sowie Rettungsdienst. Neben den zentralen Bereichen des Wissens -und Informationsmanagements ermöglicht es die behördenübergreifende Zusammenarbeit, und unterstützt die BOS bei Aufgaben der Organisation und Datenpflege.

Zielgruppen/Anwender des BKS-Portal.rlp

Das BKS-Portal rlp richtet sich an alle Angehörigen der Aufgabenträger im Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst

  • Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und Berufsfeuerwehr,
  • (Ehrenamtliche) Katastrophenschutzhelfer,
  • (Ehrenamtliche) Rettungs- und Sanitätsdiensthelfer (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Deutsche Lebens- und Rettungs-Gesellschaft),
  • Verwaltungspersonal und Angehörige weiterer, mit der Wahrnehmung von Aufgaben zur Vorbereitung und Durchführung vorbeugender und abwehrender Maßnahmen gegen Gefahren im Sinne des  LBKG/RettDG betrauter Stellen wie
    • Kommunaldienststellen
    • Integrierte Leitstellen (ILtS)
    • Facheinheiten

Aufbau des BKS-Portal.rlp

Der Aufbau des BKS-Portal.rlp orientiert sich an den drei Kernbereichen Wissens- und Informationsmanagement, Organisation/Datenpflege und Zusammenarbeit.

Wissens- und Informationsmanagement

Das BKS-Portal.rlp ermöglicht  das zentrale Sammeln, Verwalten und Bereitstellen von aktuellen Informationen zu Brand– und Katastrophenschutz, Ausbildung sowie Rettungsdienst in übersichtlich gegliederten Fachportalen. Hauptaugenmerk ist dabei auf aktuelle Informationen zu Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien,  technische Themen (wie z.B. Geräten, Prüfdiensten, Fahrzeugtechnik) sowie Informationen zu Finanzen und Leitstellen gelegt. Ein dezentrales Redaktionswesen mit Ansprechpartnern für jeden Bereich stellt die Aktualität der Seiteninhalte sicher.

Organisation und Datenpflege

Um den kommunalen und staatlichen Aufgabenträgern im BKS eine gemeinsame und einheitliche Arbeitsplattform zu bieten, werden diese in Form von Organisationsportalen im BKS-Portal.rlp abgebildet. Diese Portale beinhalten neben definierten Unterseiten mit festen Inhalten die Möglichkeit, weitere Informationen auf individuellen Seiten zu publizieren. Dabei werden insb. die Verwaltung und Pflege von Erreichbarkeitsdaten sowie die für die Erstellung der Katastrophenschutzpläne notwendigen Bestandsdaten, unterstützt. Allen Seiten in einem Organisationsportal sind, wie auch im Wissensmanagement, Ansprechpartnern zugeordnet, die für Rückfragen zur Verfügung stehen.

Zusammenarbeit

Für die Unterstützung der Zusammenarbeit der einzelnen Stellen mit BKS-Aufgaben können im BKS-Portal.rlp Arbeitsbereiche für Großeinsätze oder gemeinsame, behördenübergreifende Übungen eingerichtet werden, auf denen alle teilnehmenden BOS-Einrichtungen Zugriff erhalten. Insbesondere wird bei überörtlichen Gefahrenlagen der Austausch notwendiger Daten und Informationen durch Verknüpfungen einzelner Datenquellen an einer Stelle ermöglicht. 

Voraussetzungen

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