Katastrophenschutz - Hilfe im Verbund von Feuerwehr und Hilfsorganisationen

Großraumrettungstransportwagen (GRTW) des Landes Rheinland-Pfalz

In den 1990-er Jahren haben Elementarereignisse wie die Hochwasser am Rhein und dessen Nebenflüssen aufgezeigt, welche überregionalen Schadensszenarien zu bewältigen sind.

Weitere Naturereignisse wie z. b. der Orkan Wiebke, Kyrill oder Xynthia stellten immer wieder besondere Anforderungen an die im Katastrophenschutz tätigen Einheiten. Für existenzielle Schäden stellte das Land Elementarsoforthilfen bereit.

Auch die in den rheinland-pfälzischen Nachbarländern in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke, die Industrieanlagen im Land mit gefährlichen Stoffen sowie die Verkehrswege zu Wasser, Land und Luft fordern Vorkehrungen gegen möglichen Schadensszenarien. Die im Katastrophenschutz verantwortlichen Stellen haben in Alarm- und Einsatzplänen die notwendigen Maßnahmen festgelegt, die eine höchstmögliche Vorsorge für die Bürgerinnen und Bürger im Land sicherstellen, wobei auch dem Selbstschutz der Bevölkerung eine wesentliche Bedeutung zukommt.

Seit den Ereignissen vom 11. September 2001 stellt die Risikovorsorge gegen Terroranschläge neue gesteigerte Anforderungen an die Katastrophenschutzvorsorge.

Die Landesregierung hat mit dem "Krisenstab der Landesregierung" eine ressortübergreifende Einrichtung geschaffen, die im Ereignisfall ein ebenenübergreifendes Handeln ermöglicht. Die koordinierte Zusammenarbeit aller im Katastrophenschutz tätigen Stellen ist daher auch eines der wichtigsten Ziele der Aus- und Fortbildung.

Informationen zu aktuellen überörtlichen Gefahrenlagen oder Schadensereignissen sowie zu Aus- und Fortbildung der KatS-Kräfte finden Sie auf folgenden Seiten:

Hilfeersuchen werden künftig von acht Integrierten Leitstellen entgegengenommen und koordiniert. In Notfällen bilden sie über den Notruf 112 einen einheitlichen Meldekopf und stehen für alle nicht-polizeilichen Hilfeersuchen zur Verfügung.