Datum der Meldung: 

23.01.2017

Bildnachweis: BBK

Rheinland-pfälzische MdI-Delegation zu Gast im BBK

Eric Schaefer, Abteilungsleiter für Brand- und Katastrophenschutz, Krisenmanagement, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz im rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport, besuchte in Begleitung zweier Referatsleiter am 18. Januar 2017 das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Information und Austausch über aktuelle Themen des Bevölkerungsschutzes

BBK-Präsident Christoph Unger gab den Gästen einleitend einen kurzen Überblick über die Aufgaben des BBK im Kontext des deutschen Bevölkerungsschutzsystems. Anschließen bestand Gelegenheit zum Austausch über die aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz. Erörtert wurde die Betroffenheit der Länder durch die neue Konzeption Zivile Verteidigung (KZV) und deren Einbindung in die Umsetzung der Konzeption.

Warnzentrale, GMLZ und Bestückungslager Dransdorf

Die Gäste bekamen anschließend einen Einblick in die Warnzentrale und das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ).

In der Warnzentrale führte Referatsleiter Gerrit Möws die praktische Anwendung des Modularen Warnsystems (MoWas) und der App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) vor. Präsident Unger betonte dabei den großen Vorteil von MoWaS, verschiedene Endgeräte gleichzeitig ansteuern zu können. So könnten neben der Warn-App NINA des BBK auch andere vergleichbare Smartphone-Apps sowie Sirenen angeschlossen werden. Rheinland-Pfalz verfügt über drei MoWaS Sende-/ Empfangsstationen, über die kommunale Leitstellen ihre Warnmeldungen absetzen können.

(v.l.n.r.): Chri­stoph Schmidt-Tau­be (RL GM­LZ), An­dre­as Hitz­ges (RL im MdI RLP), Wa­hid Sa­mi­my (Pres­se­spre­cher BBK) und Eric Schaefer (AL im MdI RLP) Quelle: BBK

 

An einigen Beispielen präsentierte Daniel Lohmaier, Referent im GMLZ, die vielfältigen Aufgaben der Einrichtung. So werden hier regelmäßig Meldungen zu nationalen und internationalen Ereignissen erstellt oder Engpassressourcen vermittelt.

Zum Abschluss konnten sich die Gäste im Bestückungslager in Bonn-Dransdorf u.a. das vom Bund beschaffte Löschgruppenfahrzeug (LF-KatS) ansehen. Referatsleiter Michael Gewehr erläuterte die Bestückung der Fahrzeuge mit der technischen Ausrüstung. In der Außenstelle sind ebenfalls das chemische Labor und der physikalische Erprobungsraum des BBK untergebracht. Dr. Roman Trebbe und Stefan Wilbert, Referenten im Bereich CBRN-Schutz, stellten den drei Besuchern dort hautnah den Forschungs- und Entwicklungsaufwand für die technische Ausstattung vor, die der Bund den Ländern für Hilfsorganisationen und Feuerwehren zur Verfügung stellt.

Eric Schaefer resümiert über den BBK-Besuch: „Es waren interessante und hilfreiche Einblicke, die ich heute für die gemeinsame Aufgabenbewältigung gewinnen konnte.“


Quelle: BBK