Datum der Meldung: 

21.12.2017

Weihnachts- und Neujahrsgruß 

Sehr geehrte Feuerwehrleute,

zum Ende eines wieder einmal ereignis- und arbeitsreichen Jahres freue ich mich, an dieser Stelle allen Menschen im Brand- und Katastrophenschutz, im Rettungsdienst und in der Allgemeinen Hilfe für ihr Engagement und ihre Mitarbeit zu danken. Ein besonderer Dank gilt hierbei den vielen Ehrenamtlichen, die aus dem Brand- und Katastrophenschutz des Landes Rheinland-Pfalz nicht wegzudenken sind.

Die Feuerwehren bilden ein wichtiges Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und dem Gemeinwesen und sind ein Beispiel gelebter Mitmenschlichkeit und Verantwortung für unsere Nachbarn und Freunde. Leider wird es aber immer schwieriger, Menschen für den Dienst bei der Feuerwehr zu begeistern. Unter den vielfältigen Gründen scheinen lange Arbeitswege und Arbeitszeiten, veränderte Freizeitgewohnheiten oder die Scheu vor einer langfristigen Verpflichtung besonders entscheidend zu sein.

Wir selbst können aktiv werden, immer wieder neu für das Engagement werben und die Menschen für das Ehrenamt begeistern. Bei der Nachwuchswerbung geht es darum, neue Wege zu gehen, Kreativität zu zeigen und die entsprechenden finanziellen Mittel vorzuhalten. Wir wollen künftig noch deutlicher zeigen, dass der selbstlose Einsatz für das Gemeinwesen eine Bereicherung in vielerlei Hinsicht darstellt.

Um neue Begeisterung zu wecken, ist jede und jeder Einzelne gefragt, in seinem Wohnort, seinem Arbeitsplatz, seiner Ausbildungsstelle als "Werbeträger" zu fungieren: Schaffen Sie einen Zugang! Empfangen Sie den Nachwuchs ohne Vorbehalte, seien Sie offen für Neues und lassen sich anstecken von kreativen Ideen!

Mit der Einführung des Freiwilligen Sozialen Jahres Feuerwehr haben wir eine neue Möglichkeit ergriffen, für das Engagement bei der Feuerwehr zu werben. Damit wollen wir die Aufmerksamkeit von Jugendlichen auf die vielfältigen Möglichkeiten lenken, die die Feuerwehr für die berufliche und persönliche Entwicklung bietet. In diesem ersten Jahr haben sich sechs junge Menschen für das FSJ Feuerwehr entschieden. Im nächsten Jahr rechnen wir mit über 20 Personen.

Im Einsatz ziehen alle Kameradinnen und Kameraden an einem Strang. Ich bin froh sagen zu können, dass dies auch für die Zusammenarbeit meines Hauses mit der Feuerwehr gilt. Darum möchte ich dieses Grußwort damit beschließen, mich bei allen Kreis- und Stadtfeuerwehrinspekteuren, allen Wehrleitern, dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz, der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz, dem Werkfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren im Land Rheinland-Pfalz und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Referat 22, sowie der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz für die gute und konstruktive Zusammenarbeit zu bedanken! Dank und Anerkennung gelten auch den Kommunalen Spitzenverbänden, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Malteser Hilfsdienst, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, insbesondere dem Länderverband Rheinland-Pfalz/Hessen/Saarland, sowie dem Landeskommando der Bundeswehr und der Polizei.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien, Freunden und allen, die Ihnen nahestehen schöne Weihnachtsfeiertage und alles Gute für das neue Jahr 2018!

 


Roger Lewentz, MdL
Minister des Innern und für Sport
des Landes Rheinland-Pfalz