NEWS

 

Umstellung der Tenax-Luftprobenahme-Packs

Ab diesem Jahr werden die Tenax-Luftproben-Packs in Rheinland-Pfalz sukzessive umgestellt.
Zukünftig werden pro Gefahrstoffzug zwei Dreier-Packs anstelle des einen Fünfer-Pack vom Landesanalysesystem RLP ausgegeben.
Somit gibt es für jede Probenahmestelle ein eigenes Referenzröhrchen. Die Anzahl der Hübe pro Probenahmestelle (1 Röhrchen mit 1 Hub und 1 Röhrchen mit 10 Hub) bleibt unverändert.
Die Alu-Transporthülsen mit den gelben Verschlusskappen entfallen in diesem Zuge ebenfalls.
Wir gleichen uns damit dem Luftprobeverfahren des Bundes an. Das ist gerade im Hinblick auf die großflächige Verteilung der CBRN-ErkKw in Rheinland-Pfalz erforder-lich um nicht nach zwei unterschiedlichen Systemen zu verfahren.

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen

 

 

Neues CBRN-Probenahmeprotokoll RLP für die landesweite Nutzung

Unter Federführung der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen wurde das CBRN-Probenahmeprotokoll RLP grundlegend überarbeitet und an die aktuell eingesetzten Probenahmerucksäcke des Bundes sowie an das bestehende Probenahmeverfahren angepasst.

Ziel ist es, den Einsatzkräften eine praxisnahe und einheitliche Arbeitsgrundlage für die Probenahme im Einsatz bereitzustellen. Das Protokoll kann dabei nicht nur für Proben zur Untersuchung beim Landesanalysesystem genutzt werden, sondern steht allen Feuerwehren sowie den Katastrophenschutzbehörden in RLP zur standardisierten Probenahme und Dokumentation zur Verfügung.

Perspektivisch ist vorgesehen, das Probenahmeprotokoll RLP auf alle CBRN-ErkKw in Rheinland-Pfalz zu übertragen, um ein landesweit einheitliches Vorgehen sicherzustellen.

Das Protokoll wird in regelmäßigen Abständen überprüft und bei Bedarf fortgeschrieben. Hinweise, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge aus der Praxis sind ausdrücklich erwünscht und können gerne per E-Mail an

info@lfbk.rlp.de

gerichtet werden. Das CBRN-Probenahmeprotokoll RLP steht als ausfüllbare PDF-Version unter dem rechten Link zum Download bereit.


 

Das Landesanalysesystem

Die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen betreibt im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz das Landesanalysensystem, das zur schnellen Identifikation und Quantifizierung von Gefahrstoffen in Boden, Wasser oder Luft eingesetzt werden kann. Das Land Rheinland-Pfalz stellt zu diesem Zweck die notwendigen technischen und finanziellen Mittel zur Verfügung. Die Leitung und der Einsatz erfolgen durch die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen. Sie stellt das Bedienpersonal der Messgeräte, koordiniert die Fachberater/innen-Chemie, organisiert die Aus- und Fortbildung für das Bedienpersonal sowie die Fachberater/innen-Chemie und sorgt für die ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Geräte.

Das Landesanalysensystem steht den Aufgabenträgern des Brand- und Katastrophenschutzes landesweit zur Verfügung, um Gefahrstoffe, die zum Beispiel bei Bränden oder Unfällen freigesetzt werden, zu identifizieren. In Kenntnis der vorhandenen gefährlichen Substanzen sind die Einsatzkräfte besser in der Lage, die Menschen und die Umwelt zu schützen. Das Landesanalysensystem kann auch im Zusammenhang mit der Bekämpfung und Ahndung von Umweltdelikten durch das Landeskriminalamt eingesetzt werden. Zur Bedienung des Analysesystems steht speziell ausgebildetes Fachpersonal rund um die Uhr zur Verfügung.

 

Nutzung des Landesanalysesystems

Das Landesanalysesystem steht für örtliche und überörtliche Einsätze sowie für Übungen im Rahmen der Gefahrenabwehr im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes, für Umweltschutzaufgaben sowie für polizeiliche Aufgaben mit einer Bedienmannschaft der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen dem Land und den kommunalen Aufgabenträgern auf Anforderung zur Verfügung.
 

Kompetenzen des Systems

Eine schnelle Identifikation eines unbekannten Stoffes und der daraus resultierenden Gefahren.
24h, 365 Tage im Jahr.

Telefonnummer zum Eröffnen eines Einsatzes: Feuerwehr Leitstelle Ludwigshafen 0621-19296 

 

Kernkomponenten

Örtlich zuständige Gefahrstoffzüge mit deren Mess- und Probenahmemöglichkeiten (TENAX-Röhrchen ©) und Probenahmerucksäcken des BBK

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© BBK
© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

 

© BBK
© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

 

Gaschromatograph mit Massenspektrometer E2M der Fa. Bruker zur Auswertung der TENAX-Röhrchen ©

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen

 

 

 

 

Mobiles Infrarotspektrometer TruDefender FTX Analysator der Fa. Thermo Fisher Scientific

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen

 

Mobiles Ramanspektrometer

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen

 

RadEye SPRD der Fa. Thermo Fisher Scientific zur Identifizierung radioaktiver Nuklide

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen

 

Außenlabor zur (Vor)untersuchung von Proben

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen

 

Team aus Fachberatern zur Beurteilung der Ergebnisse

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen

 

Transportfahrzeug GW-Mess der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen zur mobilen Verlegung des Landesanalysesystems

© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
© Berufsfeuerwehr Ludwigshafen