
*Symbolgrafiken: ISF-Projekt, Design: LfBK
Warnung:
Wichtige Termine:
Landesweiter Warntag: 12. März 2026 (immer am zweiten Donnerstag im März)
Bundesweiter Warntag: 10. September 2026 (immer am zweiten Donnerstag im September)

Warntage
Warntage dienen der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warnkanäle lädt aber auch ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren. (www.bleib-bereit.de)
Bundesweiter Warntag
Am Bundesweiten Warntag wird an jedem zweiten Donnerstag im September ab 11:00 Uhr eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen Warnsystem (kurz: MoWaS) des Bundes angeschlossene Warnmultiplikatoren (zum Beispiel Rundfunksender und App-Server) geschickt.
Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung zeitversetzt an Warnkanäle wie Fernseher, Radios und Smartphones. Dort können Sie die Warnung dann lesen und/oder hören.
Parallel können auf Ebene der Länder, in den teilnehmenden Landkreisen und Kommunen, verfügbare kommunale Warnkanäle ausgelöst (zum Beispiel Lautsprecherwagen oder Sirenen) werden.
Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung über die Warnkanäle und Endgeräte, über welche zuvor die Warnung versendet wurde.
Weitere Informationen zum Bundesweiten Warntag finden Sie hier.

Landesweiter Warntag
Seit 2025 führt Rheinland-Pfalz auch einen Landesweiten Warntag durch. Dieser findet seither am zweiten Donnerstag im März statt. Angelehnt an den Ablauf des Bundesweiten Warntages erfolgt die Probewarnung am Landesweiten Warntag RLP jedoch gegen 10:00 Uhr und die Entwarnung gegen 10:45 Uhr.
NEU:
Jetzt auch Entwarnungen über Cell-Broadcast!
! Abweichende Warnstufe bei Entwarnung !
Aktualisierungen und Entwarnung werden grundsätzlich über die gleichen Warnkanäle verbreitet wie zuvor die Warnung. Die Warnstufe ist dabei identisch. Bei Cell Broadcast gibt es eine Abweichung:
Um die Geräuschbelastung zu reduzieren, werden hier Entwarnungen automatisch in der niedrigsten Warnstufe (Warnstufe 3: Gefahreninformation) ausgegeben.
Das BBK empfiehlt Nutzerinnen und Nutzern, das Smartphone so zu konfigurieren, dass auch die Warnstufe 3 aktiviert ist.
Quelle BBK
Warn-Apps
NINA
Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, erhalten Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen, wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand. Seit Juli 2025 erhalten Sie in einem neuen Warnbereich Warnmeldungen der Polizei für besondere polizeiliche Lagen, wie beispielsweise die Androhung von Gewalttaten, wie Bombendrohung oder die Warnung vor gefährlichen Straftätern, nach denen öffentlich gefahndet wird. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.
Abonnieren Sie Gebiete und Orte, für die Sie gewarnt werden möchten: Landkreise, Gemeinden oder Umkreise von einem oder neun Quadratkilometer um einen frei wählbaren Ort sind möglich.
Sonst erhalten Sie keine Warnung der Warn-App NINA auf Ihr Smartphone. Am besten abonnieren Sie zum Beispiel den Wohnort und den Ort Ihres Arbeits- oder Ausbildungsplatzes.
Quelle und weitere Informationen: BBK
KATWARN
Ob Brände, schwere Unwetter oder unerwartete Gefahrensituationen – damit wir von Katastrophen möglichst verschont bleiben, gibt es das Warnsystem KATWARN.
KATWARN leitet offizielle Warnungen und Handlungsempfehlungen an die betroffenen Menschen. Über Inhalt, Zeitpunkt und Umfang entscheiden allein autorisierte Behörden und Sicherheitsorganisationen.
Das alles kann KATWARN:
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Ortsbezogene Warnungen
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Themen- bzw. Anlassbezogene Warnungen
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Anlassbezogene Warnungen
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Flächenbasierte Warnungen
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Deutschlandweite Warnübersicht
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Weiterleiten und Teilen von Warnungen
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Persönlicher Testalarm
KATWARN wurde entwickelt vom Fraunhofer-Institut FOKUS im Auftrag der öffentlichen Versicherer.
Quelle und weitere Informationen: KATWARN
