Die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen betreibt im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz das Landesanalysensystem, das zur schnellen Identifikation und Quantifizierung von Gefahrstoffen in Boden, Wasser oder Luft eingesetzt werden kann. Das Land Rheinland-Pfalz stellt zu diesem Zweck die notwendigen technischen und finanziellen Mittel zur Verfügung. Die Leitung und der Einsatz erfolgen durch die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen. Sie stellt das Bedienpersonal der Messgeräte, koordiniert die Fachberater/innen-Chemie, organisiert die Aus- und Fortbildung für das Bedienpersonal sowie die Fachberater/innen-Chemie und sorgt für die ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Geräte.
Das Landesanalysensystem steht den Aufgabenträgern des Brand- und Katastrophenschutzes landesweit zur Verfügung, um Gefahrstoffe, die zum Beispiel bei Bränden oder Unfällen freigesetzt werden, zu identifizieren. In Kenntnis der vorhandenen gefährlichen Substanzen sind die Einsatzkräfte besser in der Lage, die Menschen und die Umwelt zu schützen. Das Landesanalysensystem kann auch im Zusammenhang mit der Bekämpfung und Ahndung von Umweltdelikten durch das Landeskriminalamt eingesetzt werden. Zur Bedienung des Analysesystems steht speziell ausgebildetes Fachpersonal rund um die Uhr zur Verfügung.
Nutzung des Landesanalysesystems
Das Landesanalysesystem steht für örtliche und überörtliche Einsätze sowie für Übungen im Rahmen der Gefahrenabwehr im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes, für Umweltschutzaufgaben sowie für polizeiliche Aufgaben mit einer Bedienmannschaft der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen dem Land und den kommunalen Aufgabenträgern auf Anforderung zur Verfügung.
Kompetenzen des Systems
Eine schnelle Identifikation eines unbekannten Stoffes und der daraus resultierenden Gefahren.
24h, 365 Tage im Jahr.
Telefonnummer zum Eröffnen eines Einsatzes: Feuerwehr Leitstelle Ludwigshafen 0621-19296
Kernkomponenten
Örtlich zuständige Gefahrstoffzüge mit deren Mess- und Probenahmemöglichkeiten (TENAX-Röhrchen ©) und Probenahmerucksäcken des BBK
Gaschromatograph mit Massenspektrometer E2M der Fa. Bruker zur Auswertung der TENAX-Röhrchen ©
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Mobiles Infrarotspektrometer TruDefender FTX Analysator der Fa. Thermo Fisher Scientific
Mobiles Ramanspektrometer
RadEye SPRD der Fa. Thermo Fisher Scientific zur Identifizierung radioaktiver Nuklide
Außenlabor zur (Vor)untersuchung von Proben
Team aus Fachberatern zur Beurteilung der Ergebnisse
Transportfahrzeug GW-Mess der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen zur mobilen Verlegung des Landesanalysesystems
