Erhebung zum aktuellen Stand der Wasserrettung bei deutschen Feuerwehren
Die „Feuerwehr-Dienstvorschrift 8 - Tauchen“ regelt seit Jahrzehnten die Ausbildung und den Einsatz im Tauchdienst der Feuerwehren und wurde von vielen Bundesländern eingeführt. Um die Vorschrift an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik (letzte Überarbeitung 2014) anzupassen, wurde im Jahr 2024 eine länderübergreifende Arbeitsgruppe mit der Überarbeitung beauftragt. Zusätzlich sollen aktuelle Herausforderungen im Tauchdienst und Veränderungen im Feuerwehrwesen mitbetrachtet und entsprechend bei der Bearbeitung berücksichtigt werden.
Die veränderten Herausforderungen für die Feuerwehren und die tragischen Unfälle von Feuerwehrangehörigen der letzten Jahre bei Wasserrettungseinsätzen haben dazu geführt, dass der Ausschuss für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung der Innenministerkonferenz (AFKzV) entschieden hat, die Regelungen der FwDV 8 um die Bereiche Bootsdienst sowie Oberflächen- bzw. Strömungsrettung zu erweitern.
Damit die Arbeitsgruppe einen Überblick über die Ausgestaltung der Wasserrettung bei deutschen Feuerwehren sowie die aktuellen Herausforderungen bekommt, wurden drei Studenten mit einer Erhebung beauftragt. Die drei Anwärter für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bei der Berliner Feuerwehr studieren dual Brandschutz und Sicherheitstechnik (Vertiefung Brandschutz) und werden auf der Grundlage der Umfrageergebnisse ihre Bachelorarbeit schreiben.
Die Umfrage ist unter folgendem Link erreichbar:
https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=PEDihuAqe0KksnfVdanmgsvqnoNZPmBEuoxAsgpSl-5UREU3MjdLTzZGNFBZUzc4TDlZSVlDSE5FOS4u
Aufgrund der begrenzenten Bearbeitungszeit der Bachelorarbeiten können nur Antworten berücksichtigt werden, die bis zum 31. Januar 2026 abgegeben werden. Die Umfrage wird allerdings im Nachgang weiterhin erreichbar sein.
