Waldbrand in Gebardshain
Folgemeldung Stand 22:25 Uhr
Großeinsatz bei Waldbrand in Gebhardshain
Der Waldbrand bei Gebhardshain ist unter Kontrolle und die Einsatzleitung ist zuversichtlich, dass in der Nacht das Feuer vollständig eingedämmt werden kann. Am Abend wurden die Einsatzkräfte abgelöst. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde der Einsatz der Hubschrauber beendet. Über die Nacht werden weiterhin Kräfte mit Nachlöscharbeiten beschäftigt bleiben. Die Flächen werden regelmäßig kontrolliert und Glutnester gezielt abgelöscht. Zusätzlich kommen so genannte Kreisregner zum Einsatz, die an den Rändern die Flächen bewässern. Über die Nacht werden rund 30 Kräfte weiter im Einsatz sein. Die Einsatzleitung wird vom Landkreis wieder an die Verbandsgemeinde übertragen. Am Montagmorgen werden die Flächen nochmals kontrolliert.
Der Unterricht an der Westerwaldschule wird am Montag ausgesetzt. Der Unterricht an der Astrid Lindgren Schule findet regulär statt. Der Güterverkehr der Westerwaldbahn ist derzeit noch gesperrt. Über die Nacht bleibt die Verbindungsstraße zwischen Gebhardshain und Steinebach im Bereich der Westerwaldschule gesperrt.
Meldung Stand 20.00 Uhr
Großeinsatz bei Waldbrand in Gebhardshain / Mehr als 300 Einsatzkräfte vor Ort
Ein großer Waldbrand bei Gebhardshain sorgt seit Sonntagmittag für einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehren und weiterer Hilfsorganisationen. Betroffen ist eine Fläche von rund 10 Hektar und es sind mehr als 300 Einsatzkräfte aktuell im Einsatz. Aufgrund des Einsatzumfangs hat zwischenzeitlich der Landkreis mit dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Björn Jestrimsky die Einsatzleitung übernommen. Auch Landrat Dr. Peter Enders befindet sich vor Ort und macht sich ein Bild von der Lage.
Zur Unterstützung der örtlichen Kräfte wurde überörtliche Hilfe aus dem Leitstellenbereich Montabaur angefordert. Darüber hinaus sind Einsatzkräfte aus dem nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis und dem Oberbergischen Kreis zur Unterstützung alarmiert worden. Auch Kräfte des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz sowie die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit unterstützen vor Ort. Bei der Brandbekämpfung sind derzeit zwei Hubschrauber mit im Einsatz.
Besondere Priorität hatte der Schutz eins nahen gelegenen Wohngebiets. Die Bewohnerinnen und Bewohner von rund 20 Haushalten wurden am Mittag vorsorglich evakuiert. Bürgermeister Joachim Brenner konnte am Abend mitteilen, dass diese Maßnahme wieder zurückgenommen werden kann, da ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnbebauung durch den massiven Einsatz der Feuerwehr verhindert werden konnte. Auch die Westerwaldschule ist nach aktuellem Stand nicht mehr gefährdet. Der Unterricht an der Westerwaldschule wird am Montag dennoch ausgesetzt. Der Unterricht an der Astrid Lindgren Schule findet regulär statt. Der Güterverkehr der Westerwaldbahn ist derzeit gesperrt.
Bei der Löschwasserversorgung werden die Einsatzkräfte von örtlichen Landwirten unterstützt. Neben dem Hydratentennetz wird Löschwasser auch aus dem Elkenrother Weiher entnommen. Am Abend werden die Einsatzkräfte ausgetauscht. In der Dynamik des Einsatzes gab es einzelne verletzte Einsatzkräfte. In der Nacht kommen so genannte Kreisregner zum Einsatz, die eine weitere Ausbreitung verhindern. Die Lage wird fortlaufend beobachtet und die Einsatztaktik entsprechend angepasst.
