Brand- und Katastrophenschutz, Rettungsdienst und Allgemeine Hilfe

Im Rahmen des überörtlichen Brandschutzes, der Allgemeinen Hilfe und des Katastrophenschutzes hält der Landkreis gemäß seiner gesetzlichen Verpflichtung aus § 19 LBKG verschiedene


Sondereinheiten der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes vor. So stehen für Führungsaufgaben die Technische Einsatzleitung, für den Bereich Gefahrstoffe der dezentral aufgestellte Gefahrstoffzug, für den Bereich Brandschutz zwei Wassertransportzüge und zwei Wasserförderungszüge, sowie mehrere Losten-/Bereitstellungsraumgruppen für den Einsatzfall zur Verfügung. Zur Warnung und Information der Bevölkerung wurden im Jahr 2013 mobile Lautsprecheranlagen an die Verbandsgemeinden übergeben.

Der Landkreis unterstützt die örtlichen Aufgabenträger und die Hilfsorganisationen mit einer Vielzahl von Sonderfahrzeugen.

Im Landkreis Trier-Saarburg bestehen in den Feuerwehren der sieben Verbandsgemeinden insgesamt 155 örtliche Freiwillige Feuerwehreinheiten, denen 3.800 ehrenamtliche Feuerwehrleute angehören.

Im Gebiet des Landkreises befinden sich acht, von den Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst betriebe, Rettungswachen an den Standorten Hermeskeil, Konz, Pluwig, Saarburg, Schweich, Trier-Ehrang, Welschbillig und Zerf.


Der Kreis betreibt mit Unterstützung der beiden genannten Hilfsorganisationen zwei Schnelleinsatzgruppen für den Bereich des Sanitäts-, Betreuungs- und Versorgungsdienstes an den Standorten Föhren, Schweich, Trier-Ehrang sowie Konz, Saarburg und Zerf. Außerdem wurden vom Kreis mehrere Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter Rettungsdienst bestellt.

Das Technische Hilfswerk hält in Saarburg und Hermeskeil entsprechende Fachgruppen bereit.

Neben den aktiven Einsatzkräften wird in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen eine intensive Jugendarbeit betrieben, wie die Zahlen der Jugendorganisationen belegen:

  • Jugendfeuerwehr rund 1000 Mitglieder
  • Jugend-Rotkreuz
  • THW Jugend


Aufgrund der Lage des Landkreises an der deutsch-luxemburgischen Grenze pflegt die Region die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.