Benutzerhinweis

Das "BKS-Portal.rlp" wird zur Zeit als künftiges zentrales Wissens-, Informations-, Kommunikations- und Serviceportal des Landes Rheinland-Pfalz für den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst auf Basis „Open Source“ aufgebaut. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des im Pilotbetrieb befindlichen Portallösung werden bei Bedarf regional und überregional im Detail vorgestellt sowie entsprechende „ehrenamtsfreundliche“ Schulungstermine angeboten.

Für Fragen und Anregungen steht Ihnen das Projektteam unter kontakt@bks-portal.rlp.de gerne zur Verfügung.

04.11.2013

Vom 4. bis 8. November fand die diesjährige Landestierseuchenübung statt.

Wie in der letztjährigen Veranstaltung wurde auch diesmal die Maul- und Klauenseuche beübt. Die Übung wurde in den Krisenzentren und praktisch vor Ort durchgeführt. Neben den praktischen Übungen waren auch epidemiologische Ermittlungen der Schwerpunkt.

Zur Unterstützung vor Ort wurden Epidemiologieexperten von Bund und Ländern eingesetzt. Außerdem war eine Übungsleitung, welche unter anderem auch aus Helfern des Landesfeuerwehrverbandes bestand, unterstützend tätig. Auch das Landes Tierseuchen-Krisen-Koordinatioszentrum (LaTiKK) wurde in die Übung eingebunden.

18.10.2013

Innenstaatssekretärin Heike Raab hat den Leitenden Branddirektor Hanno Ritterbusch als Leiter der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) Rheinland-Pfalz in Koblenz in den Ruhestand verabschiedet. „Wir verabschieden heute einen Menschen, der sich um den rheinland-pfälzischen Brand- und Katastrophenschutz verdient gemacht hat“, würdigte Raab am Freitag die Leistungen Ritterbuschs. Unter seiner Leitung seit 1995 sei das Lehrangebot der LFKS immer wieder angepasst worden. Dies sei auch geschehen, um den Ehrenamtlern in der Feuerwehr die Teilnahme an Lehrgängen zu ermöglichen. „Gerade die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren bildet die Grundlage dafür, Menschen Sicherheit zu geben“, sagte Raab. Obwohl Ritterbusch ein hauptberuflicher Feuerwehrmann gewesen sei, habe der Fokus seines Schaffens lange Jahre zu Recht auf der Förderung des Ehrenamts gelegen. So seien an der LFKS beispielsweise eLearning-Angebote und Wochenendseminare eingerichtet worden.

30.09.2013

Nach der Explosion auf einem Firmengelände im pfälzischen Harthausen haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz die große Solidarität in der Bevölkerung gelobt. „Die Menschen haben während der gesamten Evakuierungsmaßnahme besonnen reagiert und sich gegenseitig enorm unterstützt“, sagten Dreyer und Lewentz am Sonntag. Ministerpräsidentin Dreyer hatte sich am Sonntagmittag in Harthausen ein Bild über das Unglück gemacht, Innenminister Lewentz war am Samstag vor Ort. Während des Besuchs der Ministerpräsidentin konnte die Evakuierung des überwiegenden Teils der rund 3.000 Einwohner zählenden Gemeinde aufgehoben werden. Es sei bewundernswert, mit welchem Engagement die gut 450 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr sowie die Bewohnerinnen und Bewohner mit dieser Katastrophe umgegangen seien. Dies zeige, dass die Katastrophenhilfe in Rheinland-Pfalz optimal reibungslos funktioniere.

21.09.2013

Innenstaatssekretärin Heike Raab hat das gemeinsame Vorgehen verschiedener Akteure beim Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz gelobt. „In Krisensituationen greift bei uns ein gut eingespieltes Team von unterschiedlichen Partnern“, sagte Raab am Samstag beim Besuch der Großübung „Starke Nachbarn 2013“ an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz in Koblenz. Seit Freitag wurde dort mithilfe von Computersimulationen ein Katastrophenszenario für die Stadt Ludwigshafen geübt: Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd und die Hochwassermeldezentralen erwarten für die kommenden Tage ein extremes Rheinhochwasser. Es wird von Rekordpegelständen ausgegangen. Die gesamte Bevölkerung der Stadt Ludwigshafen muss in Sicherheit gebracht werden, da mit einer Überflutung des gesamten Stadtgebietes gerechnet wird. Alle Behörden und Organisationen sind in höchster Alarmbereitschaft. Von der Evakuierung sind zehn Altenheime und vier Krankenhäuser betroffen. 167.000 Menschen müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Firma BASF räumt sämtliche Produktionsstätten. Zusätzlich werden die Einsatzkräfte mit einem Gefahrgutunfall beschäftigt sein, der große Teile von Ludwigshafen kontaminiert.

06.03.2013

Mit dem BKS-Portal rlp stellt das Land Rheinland-Pfalz künftig sukzessive allen Aufgabenträgern im Brand- und Katastrophenschutz sowie dem Rettungsdienst eine zentrale Web-Plattform mit folgenden Vorteilen zur Verfügung:

  • Eine zentrale Wissensplattform auf stets aktuellem Stand
  • Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten via Web
  • Organisationportale für alle Aufgabenträger auf einer Plattform
  • Anbindung bis Integration von Fachanwendungen

Diese Form der organisationsübergreifenden IT-unterstützten Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenschutz und Rettungsdienst ist bundesweit einmalig.

15.09.2012

Bereits bei Inbetriebnahme der ILtS Koblenz Anfang 2011 stellte Innenminister Roger Lewentz fest, dass durch die künftig acht Integrierten Leitstellen kurze Meldewege für Hilfeersuchen bei Wahl des Notrufes 112 sichergestellt sind.

Mehr unter: Integrierte Leitstellen​, ILtS Koblenz.

23.08.2012

Das jährliche Rheinhochwasser wird in diesem Jahr eine Rekordhöhe erreichen, die die SGD Süd und die Hochwasseralarmzentrale zu höchsten Aktivitäten aufruft. Somit sind sämtliche Rheinanleger höchst sensibilisiert.

Für die Stadt Ludwigshafen ergibt sich die Prognose, dass das gesamte Stadtgebiet unter Wasser geraten und die Stadt vorsorglich evakuiert werden wird.

Das bedeutet die Evakuierung von 167.000 Einwohnern, 10 Altenheimen und 4 Krankenhäusern/Klinikkomplexen.

23.07.2012

Die Großregion hat in drei großen Übungseinheiten das Vorgehen im Falle eines Unfalls im Atomkraftwerk Cattenom, verbunden mit erhöhter Radioaktivität auch in Rheinland-Pfalz, erprobt. Die Katastrophenschutzübung „Exercices nucléaires 3 en 1“ startete im Juni 2012, Teil 2 fand im Dezember 2012, Teil 3 vom 25. bis 28. Juni 2013 statt. Neben Rheinland-Pfalz waren das Saarland, Lothringen/Frankreich, Luxemburg und Belgien beteiligt.

02.02.2010

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu und wir stehen an der Schwelle eines neuen Jahres. Gerne komme ich deshalb der angenehmen Pflicht nach, den Feuerwehrangehörigen unseres Landes für die im abgelaufenen Jahr erbrachte Leistung herzlich zu danken. Sie bilden gemeinsam mit den Angehörigen des Sanitäts-, Betreuungs- und Verpflegungsdienstes sowie dem THW das Rückgrat im Brand- und Katastrophenschutz, der in Rheinland-Pfalz überwiegend von freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sichergestellt wird. ....

Im kommenden Jahr wird das Land einen weiteren Schritt in Richtung „E-Government im Brand- und Katastrophenschutz“ gehen. …. Ich gehe davon aus, dass mit der elektronischen Plattform den Angehörigen der Feuerwehren und Organisationen und deren Funktionsträgern einzeitgemäßes Instrumentarium zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben zur Verfügung gestellt wird.

Seiten